Das der Nachwuchs fit ist, demonstrierte er vor einigen
Tagen in Ochtrup im Kreis Steinfurt in beeindruckender
Weise. Zusammen mit 14 weiteren Gruppen nahmen die Tecklenburger
am „Leistungswettbewerb zum Erwerb der Leistungsspange
der deutschen Jugendfeuerwehr“ teil. Die Tecklenburger
zeigten sich von ihrer besten Seite und erledigten die
ihnen gestellten Aufgaben souverän. Als Lohn der
Bemühungen bekamen sie die Leistungsspange überreicht.
Um sechs Uhr in der Frühe machte sich die Nachwuchsabteilung
unter der Leitung von Dirk Heiligtag, Markus Reiffenschneider,
Ralf Schumacher und Karl-Heinz Sass auf den Weg nach Ochtrup.
Die Anforderungen, die der Wettbewerb an die jungen Feuerwehrleute
stellte, waren groß. Zunächst stand eine Schnelligkeitsübung
auf dem Plan. Acht C-Schläuche mussten in einer Zeit
von 75 Sekunden auf einer Länge von rund 120 Metern
ausgerollt, verlegt und angekuppelt werden. Dabei galt
es vor allem zu beachten, dass die Schläuche keinen
Drall aufwiesen. Doch die Tecklenburger erledigten diese
Aufgabe ohne Patzer in einer ansprechenden Zeit von 65
Sekunden.
Somit traten sie mit einem guten Punkte-Polster anschließend
zum sportlichen Teil an, der ebenfalls zum Wettbewerb
gehörte. Beim Kugelstoßen und einem Staffellauf
über 1500 Meter demonstrierten sie ihre körperliche
Fitneß.
Danach stand für die Jugendfeuerwehrmitglieder eine
Wissensprüfung auf dem Programm. Feuerwehrtechnische,
aber auch Fragen zum Allgemeinwissen mussten beantwortet
werden. Auch diese Hürde meisterten die Tecklenburger.
Unter den Augen der Wertungsrichter wurde dann ein Löschangriff
simuliert. Dabei kam es ebenfalls auf Schnelligkeit, gleichzeitig
aber auch auf fachlich-korrekte Ausführung aller
Brandbekämpfungs-Maßnahmen an. Auch hier gaben
sich die Tecklenburger keine Blöße.
Kein Wunder, hatte der Nachwuchs bereits im März
mit dem Üben für diesen Wettbewerb begonnen.
Mit welcher Begeisterung die Jugendfeuerwehr bei der Sache
ist, zeigt auch die Tatsache, dass sich die Gruppe nicht
nur zu den regelmäßigen Diensten, sondern auch
jeden Samstag freiwillig zum Training traf.
Sämtliche Aufgaben mussten übrigens immer in
der Gruppe erledigt werden, die aus neun Mitgliedern bestand.
Zwei weitere Jugendfeuerwehrmitglieder waren natürlich
zum Anfeuern mitgereist. Am Ende des Wettbewerbes waren
alle rechtschaffen müde, aber sehr froh, die Aufgaben
gemeistert zu haben.
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