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Sieben Tecklenburger Gruppen absolvieren
den Leistungsnachweis
Insgesamt über
1000 Feuerwehrleute aus 108 Gruppen des gesamten Kreis Steinfurts
machten sich am 6. Juli auf, um in Ladbergen den Leistungsnachweis
zu absolvieren. Unter ihnen befanden sich auch 7 Gruppen
der Feuerwehr Tecklenburg.
Mit diesem alljährlichem "Test" sollen die
Feuerwehren ihr Können unter Beweis stellen. Neben
einem Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen, theoretischen
Fragen und den "Knoten und Stichen" ist die Gruppenübung
der wichtigste Teil des Leistungsnachweises.
Jede Gruppe muss bei dieser Übung möglichst zügig
(maximal 5 Minuten) und fehlerfrei eine Brandbekämpfung
simulieren:
Der Wasser- und der Schlauchtrupp stellen gemeinsam mit
dem Maschinisten die Wasserversorgung her, wobei 4 Saugschläuche
aneinander gekuppelt und mit einer Leine gesichertwerden,
das Ende der Saugleitung, das in der Realität z.B.
in einen Feuerlöschteich oder einen Fluss gelassen
werden würde, wird in einen in den Boden eingelassenen
Behälter gesteckt um Wasser anzusaugen.
Gleichzeitig verlegt der Angriffstrupp eine B-Leitung, an
die ein Verteiler angekuppelt wird. Dieser wird auf Kommando
des Gruppenführers vom Melder besetzt. Der Angriffstrupp
verlegt eine weitere B-Leitung und beginnt mit einem B-Rohr
die simulierte Brandbekämpfung, die hier aus dem Umspritzen
eines Holztäfelchens besteht.
Nach dem Aufbau der Wasserversorgung widmen sich auch der
Wasser- und der Schlauchtrupp der Brandbekämpfung.
Dabei verlegt zunächst der Schlauchtrupp eine C-Leitung
für den Wassertrupp, bevor der Schlauchtrupp sich selbst
eine weitere C-Leitung verlegt. Wenn beide Trupps mit C-Strahlrohren
ihre Zielfeuer "umgespritzt" haben, kann die Zeit
gestoppt werden. Es folgt der Befehl "Zum Abmarsch
fertig" mit dem dann auch das Abbauen der Übung
beginnt.
Nachdem alle vier theoretischen und praktischen Aufgaben
erfüllt sind, können die Gruppen, nach einer kurzen
(oder längeren) Stärkung an den Essens- und Getränkeständen,
den Heimweg antreten.
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