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Viel Rauch und vermisste Personen - Alarmübung der Löschzüge Leeden und Ledde (05.12.2009)

Bericht und Fotos: René Westermann

Dramatisch sieht es am Samstagnachmittag an den Herkensteinen in Leeden aus, als starker Rauch aus dem Dach des Hauses der Familie Menebröcker/Peters dringt. Kurze Zeit später ertönen die Funkmeldeempfänger der Leedener Feuerwehrkameraden mit der Meldung: Zimmerbrand an den Herkensteinen, zwei Personen werden vermisst. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, dass es sich dabei um eine Alarmübung handelt, die von Oberbrandmeister Martin Reiffenschneider und dem Leiter der Feuerwehr, Wieland Fortmeyer, ausgearbeitet wurde.

Sieben Minuten nach dem Alarm trifft das erste Fahrzeug aus Leeden an der Einsatzstelle ein. Schnell gibt der Einsatzleiter eine Rückmeldung an die Kreisleitstelle in Rheine: „Starke Rauchentwicklung aus dem Dach, den Löschzug Ledde zur Einsatzstelle“. Umgehend wird die Einheit alarmiert.

Dann geht alles ganz schnell. Ein Trupp wird mit Atemschutzgeräten, Brechwerkzeug und C- Rohr zur Suche der vermissten Personen in das Haus geschickt. Zwei weitere Kameraden bleiben als Sicherungstrupp draußen in Bereitschaft stehen, um den Kameraden schnell zur Hilfe kommen zu können, wenn diese in Not geraten. Wenige Minuten später treffen die Feuerwehrmänner aus Ledde ein, die sofort bei der Personensuche unterstützen. Eine Leiter wird an das Fenster des Obergeschosses angestellt. Ein aufgebauter Lüfter drückt den Brandrauch aus dem Gebäude. So wird die Sicht für die Einsatzkräfte verbessert und der gefährliche Brandrauch aus den Räumen entfernt.

Eine Wasserentnahmestelle wird an der Leedener Straße eingerichtet, von der mit Tankfahrzeugen Löschwasser herangeschafft wird. Dann meldet der erste Trupp, dass eine Person gefunden und gerettet ist. Kurze Zeit später ist auch die zweite Person entdeckt und in Sicherheit gebracht. Zeitgleich wird in Nähe des Gebäudes ein Gastank mit Wasser gekühlt und weitere Strahlrohre werden zur Bekämpfung der Flammen im Dach eingesetzt.

Nach gut einer Stunde meldet der Einsatzleiter Übungsende. Die Geräte werden ordnungsgemäß verstaut und die Fahrzeuge einsatzbereit gemacht, dann geht es zur gemeinsamen „Manöverkritik“. Die Organisatoren danken den Kameraden für das zahlreiche Erscheinen und sind mit dem Verlauf der Übung zufrieden. Die gesetzten Übungsziele wurden erreicht und die Zusammenarbeit der beiden Löschzüge funktionierte einwandfrei. Auch der Familie Peters/Menebröcker gilt ein großer Dank, denn solche Übungsmöglichkeiten in einem Haus, welches in Kürze abgerissen wird, stehen leider nicht häufig zur Verfügung.





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