Eine gemeinsame Übung führten der Löschzug Tecklenburg und Leeden in der Wohngruppe
des LWL-Jugendheims an der Pagenstraße in Tecklenburg durch. Zwar ohne Blaulicht,
doch mit immerhin vier Großfahrzeugen und zwei Einsatzleitwagen rückten 32 Feuerwehrkameraden
um 19.44 Uhr an. Die vordringliche Übungsaufgabe: Die Rettung von insgesamt drei
Personen aus dem völlig verqualmten Gebäude.
Einige Kinder hatten zuvor mit Stefan Sass und Matthias Piechocki (Lz Tecklenburg)
Brandschutzerziehung gemacht. Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Wo sind Sammelpunkte
in diesem großen Haus? Was ist wichtig zum geordneten Verlassen des verrauchten
Gebäudes?
Auch dank dieser Schulung klappte das Räumen des Gebäudes reibungslos. Die Kinder
schauten gerade im Obergeschoss Fernsehen, als die (absichtlich ausgelösten) Brandmelder
im Haus penetrant zu piepen begannen.
Mehrere Atemschutztrupps drangen in das dicht vernebelte Gebäude zur Personensuche
vor. Weitere Trupps verschafften sich Zugang über eine Steckleiter in das Obergeschoss.
Alle Personen konnten nach kurzer Zeit aufgefunden und gerettet werden. Gleichzeitig
wurde zur Entrauchung ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht. Auch die genaue
Erfassung und Überwachung der Trupps mit Atemschutzüberwachungstafeln wurde in diesem
Zuge trainiert wie auch die Einsatzstellenkommunikation über 2m-Funk.
Nach gut einer Stunde war die Übung beendet. Mit Heißwürstchen und kühlen Getränken
bedankten sich die Bewohner des Hauses bei den Feuerwehrkameraden. Sie haben einiges
über das Verhalten im Brandfall gelernt.
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Eine detaillierte Atemschutz-überwachung wurde durchgeführt. |
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Ein Trupp macht sich zur Personen-suche unter Atemchutz fertig.
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