Gemeinsam nahmen Tecklenburger, Leedener und Brochterbecker Kameraden mit dem LF 8/6 des Löschzuges Tecklenburg am Samstag (23.09.2006) an den Übungen des DRK zur Abschlussprüfung angehender Organisatiorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) teil.
Früh morgens um 6.45 Uhr trafen sich Ehrenamtliche und Hauptberufliche des Rettungsdienstes aus ganz NRW und Feuerwehrkräfte aus verschiedensten Kreisen an der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Münster. Nach einem kurzen Briefing ging es Richtung Bereitstellungsraum an dem Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW von wo aus an diesem Tag vier Übungsszenarien abgearbeitet werden sollten.
Die erste Übung begann gegen 8.45 Uhr - Gebäudebrand mit einer Vielzahl von verletzten und vermissten Personen.
Die Besatzung des LF 8/6 stellte hierbei zwei Atemschutztrupps zur Personenrettung aus dem Gebäude, sowie zwei Kameraden zur Betreuung von Verletzten, die Professionell durch das RUD-Team (Realistische Unfalldarstellung) aus Hövelhof dargestellt wurden.
Die gesamte Darstellung wie Verrauchung, Wasservornahme im Gebäude, Pyrotechnik und die Verletzten ließen einen teilweisevergessen, dass es sich ´nur´ um eine Übung handelt.
Die Aufgabe der jeweils zwei ´Orgl´ pro Übung bestand darin die Sichtung und Erfassung aller Patienten (ca. 25-30 pro Übung) sicherzustellen, einen Behandlungsplatz einzurichten und den Abtransport der Verletzten zu organisieren.
Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es zur zweiten Übung an diesem Tag - Gefahrgutunfall in einem Labor. Die Tecklenburger Kameraden gingen als ersteintreffende Kräfte mit einem Atemschutztrupp zur Menschenrettung vor und stellten einen Sicherungstrupp.
Die dritte Übung begann nach der Mittagspause gegen 14 Uhr. Angenommene Lage war hier ein Gebäudeeinsturz. Das LF 8/6 Tecklenburg ging hierbei lediglich in Bereitstellung.
Das letzte Szenario - Flugzeugabsturz an einem Wohnblock - erlebten die Tecklenburger als Sicherungspersonal, das während jeder Übung von einem
Löschfahrzeug gestellt wurde, um bei einem tatsächlichen Notfall sofort eingreifen zu können. Auch Ärzte und Rettungsassistenten standen während jeder Übung zum Eigenschutz bereit, da körperlich von den Kräften einiges abverlangt wurde.
Nach einem langen Tag und vielen neuen Erfahrungen ging es gegen 18.00 Uhr wieder auf die A1 in Richtung Gerätehaus Tecklenburg.
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