In einer Scheune des
Landwirtschaftlichen Betriebes Avermann / Wefel, Leedener
Str. 30, fängt ein Strohballen während Reparaturarbeiten
an einem Traktor Feuer.
Bei dem Versuch den Traktor aus der Scheune zu fahren
wird eine Person vor der Scheune zwischen Traktor und
einem abgestellten Anhänger eingeklemmt.
Auf dem Weg zur Werkstatt, wo der Traktorfahrer eine
Brechstange zur Befreiung der eingeklemmten Person holen
wollte, stolperte er in einen Holzhaufen, der daraufhin
über ihn einstürzte. Er konnte sich selbst
nicht befreien, jedoch mit dem Handy die Feuerwehr alarmieren.
Er meldete sich, und eine weitere Person als verletzt.
Danach brach die Verbindung ab.
Beim Eintreffen der Feuerwehr konnte er keine Angaben
zum Aufenthaltsort seiner beiden 12 und 15 Jährigen
Kinder machen, die vor Ausbruch des Feuers in der Scheune
anwesend waren.
Einsatzleiter Hartmut Kreimeier vom Löschzug Ledde
teilt die Einsatzstelle in zwei Abschnitte auf. Abschnittleiter
1 Rainer Faste übernimmt mit dem Löschzug
Ledde und Brochterbeck die Rettung der eingeklemmten
und verschütteten Person auf der Westseite der
Scheune. Abschnittleiter 2 Hartmut Wiggermann führt
die Rettung der vermissten Kinder in der Scheune mit
den Löschzügen Leeden und Tecklenburg durch.
Während des Einsatzes im Innenangriff setzt ein
vorgehender Trupp eine Notfallmeldung ab. Die Übungsannahme
ist, dass der Truppführer von herabfallendem Material
getroffen wird und verletzt ist. Sofort eingreifende
Sicherungstrupps führen die Rettungsaktion des
in Not geratenen Trupp erfolgreich durch.
Wegen der komplexen Aufgabenstellung werden 3 getrennte
Funkkreise eingerichtet. Die Drehleiter der Freiwilligen
Feuerwehr Lengerich steht im Rahmen der nachbarschaftlichen
Hilfe zur Verfügung.
Bürgermeister Wilfried Brönstrup, Stadtbrandinspektor
Wilhelm Kortlüke und Stadtbrandinspektor Jürgen
Brönstrup beobachten den gesamten Übungsverlauf
und sind damit gut zufrieden. Einzelne wenige Optimierungspunkte
werden in der anschließenden „Manöverkritik“
kurz ausgetauscht. Bürgermeister Brönstrup
bedankt sich bei allen Feuerwehrkameraden für das
Engagement und begrüßt die Auswahl eines
landwirtschaftlichen Unternehmens als Übungsobjekt.
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