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Motmarsch - Übung der "Bereitschaft Steinfurt"    (02.07.2005)

Text: Wieland Fortmeyer
Fotos: FF Hörstel und FF Wettrigen

Am Samstag, dem 2.7.2005 fand unter Aufsicht der Bezirksregierung Münster die erste Motmarsch - Übung im Rahmen der “Vorgeplanten überörtlichen Hilfe“ der neu aufgestellten "Bereitschaft Steinfurt“ statt.

Von der Freiwilligen Feuerwehr Tecklenburg war ein LF 16 TS, welches vom Löschzug Brochterbeck gestellt wird, mit einbezogen. Unter der Führung von Clemens Horstmann fand sich die Mannschaft mit dem Fahrzeug um 8:00 Uhr an der Feuerwache Ibenbüren ein, wo dort der 4. Zug der Bereitschaft Steinfurt zusammengestellt wurde. Das Führungsfahrzeug, ein ELW 1 aus Ibbenbüren und ein LF 16/12 aus Lengerich vervollständigten den Zug.

Der Leiter der FeuerwehrTecklenburg, Wilhelm Kortlüke und Führungsstabmitglied Wieland Fortmeyer vom Löschzug Leeden fanden sich zur gleichen Zeit in Steinfurt ein, um dort ihren Dienst zu beginnen.

Die aus 6 Zügen bestehende Einheit traf sich um 9:00 Uhr an der Großsammelstelle am Kreishaus in Steinfurt. Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Kreisordnungsamtes, Gerda Kaumanns, konnten Bezirksbrandmeister Leo Balan, Kreisbrandmeister Wolfgang Elfers, sowie stv. Kreisbrandmeister Werner Henrichsmann die Einsatzbereitschaft feststellen.

Nach einem Frühstück in der Kantine des Kreishauses fand ein kurzes Briefing mit den Zugführern, sowie den Mitgliedern des Stabes der Einsatzleitung im Kreis Steinfurt statt, bevor sich die Kolonne gegen 9:45 Uhr auf die ca. 140 km lange Fahrstrecke machte. Begleitet von zahlreichen Beobachtern, bestehend aus Beamten der Bezirksregierung Münster und Wehrführern aus dem Kreis Steinfurt, fuhr die Kolonne in vorgeschriebenem Tempo und mit entsprechendem Sicherheitsabstand von Steinfurt - Burgsteinfurt über Nordwalde, Emsdetten, Saerbeck, Ibbenbüren - Dörenthe, Tecklenburg - Brochterbeck nach Lengerich, um dort auf die A 1, Richtung Bremen aufzufahren. Bald erreichte die Kolonne die Raststätte "Tecklenburger – Land Ost" und legte dort einen ersten technischen Halt ein.

Nach einer etwa halbstündigen Pause und einer weiteren kurzen Fahrstrecke wechselte der Konvoi am Autobahnkreuz Lotte - Osnabrück auf die A 30 - Fahrtrichtung Amsterdam. Das Einfädeln der 28 Feuerwehrfahrzeuge klappte trotz starken Verkehrs ganz hervorragend, ebenso der Funkverkehr, der zwischen erstem und letztem Fahrzeug und den Zugführern stattfand. Es wurden regelmäßig Meldungen über die weitere Fahrtstrecke und den Verlauf der Kolonne abgesetzt.

An der Autobahnabfahrt Rheine - Nord verließ der Konvoi die Autobahn und setzte seine Fahrt über Neuenkirchen und Wettringen auf der B 70 Richtung Kreuzung "Engels Pumpe" fort. Von dort aus ging es wieder Richtung Steinfurt, um an einer Tankstelle das Betanken der Marschkolonne durchzuführen. Nach ca. fünfstündiger Fahrt wurden die Parkplätze am Kreishaus erreicht und die erste Motmarsch - Übung dieser Art im Kreis Steinfurt mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Bezirksbrandmeister Balan und Kreisbrandmeister Wolfgang Elfers zeigten sich mit dem Ergebnis
der Übung und den neu gewonnenen Erkenntnissen sehr zufrieden.

Fazit: Die Feuerwehren des Kreises Steinfurt sind auch für die überörtliche Hilfe gut gerüstet.

 

   
   
   
   
   
   


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