Zur Besichtigung des
Steinkohlekraftwerks war am Samstag (14.Mai 2005) der
Löschzug Tecklenburg gegen 13:30 Uhr nach Ibbenbüren
aufgebrochen. Die 20 köpfige Gruppe aus Aktiven,
Kameraden der Ehrenabteilung und Jugendfeuerwehrmitgliedern
wurde im Eingangsgebäude von Herrn Brockmeyer in
Empfang genommen. Nach einem kurzen Überblick am
Model des Kraftwerks wurden alle mit Helmen ausgestattet
und die Besichtigung konnte beginnen.
Zunächst wurde den Gästen anhand einer animierten
Schautafel erläutert, wie das Kraftwerk funktioniert
und welche Mengen an Kohle und Wasser umgesetzt werden.
Danach ging es zum Kühlturm. Die riesigen Wassermengen
und der Lärm des herunter plätschernden Wassers
waren beeindruckend.
Anschließend führte der Weg die Gruppe ins
Kesselhaus. Dort ging es mit dem Aufzug auf eine Höhe
von 112 Meter. Dort, direkt über dem Kessel war
es mit 37°C deutlich wärmer als draußen.
Anschließend wurde über das Treppenhaus das
Dach des Kesselhauses erklommen. 120 Meter über
dem Erdboden bot sich den Kameraden ein herrlicher,
wenn auch durch das Wetter etwas getrübter Ausblick
ins Tecklenburger Land.
Der Rundgang führte die Besucher dann in die Leitwarte
des Kraftwerks, wo die Vielzahl der Anzeigen und Schalter
die Gäste beeindruckte. Die gesamte Technik der
Leitwarte soll bei der nächsten Revision im Herbst
für 6 Mio. Euro ersetzt werden, da viele Anzeigen
noch analog laufen und aus einer Zeit stammen, „als
es noch C64 und Amiga gab“. Das Generatorhaus,
in dem der Strom erzeugt wird, konnte nur durch die
Fenster der Leitwarte besichtigt werden, da für
Besucher ein Betreten aus sicherheitstechnischen Gründen
zurzeit nicht möglich ist.
Anschließend konnte die Gruppe den Auslauf der
glühenden Schlacke aus dem Kessel beobachten. Die
abgeschreckte und gebrochene Schlacke wird dann als
Baumaterial verkauft. Auch die bei der Rauchgasentschwefelung
anfallenden Gipsberge konnten die Kameraden begutachten.
Zum Schluss ging es noch zum 217 Meter hohen Kamin ,
aus dem nach der Abgasreinigung nur noch Wasserdampf
austritt. Nach etwa zweieinhalb Stunden war die Führung
dann beendet und Besucher um viele Informationen und
Eindrücken rund um das Kraftwerk und die Stromgewinnung
reicher. |
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Durch
den Kühlturm rauschen beeindruckende 1000m³
Wasser pro Stunde
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Blick
vom Kesselhaus Richtung Tecklenburg.
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