Unter dem Einsatzstichwort ManV
(Massenanfall von Verletzten) übten der Löschzug
Brochterbeck der Freiwilligen Feuerwehr Tecklenburg
sowie der Löschzug Dörenthe der Freiwilligen
Feuerwehr Ibbenbüren am Freitag, 24.09.2004, mit
insgesamt 62 aktiven Kameraden den Ernstfall.
Bei der Übung wurde die Bergung von zahlreichen
Verletzten nach einer Gastankexplosion simuliert. Die
Brochterbecker Kameraden übernahmen neben der Brandbekämpfung
auch die Rettung der Verletzten, die von 15 Mitgliedern
der Jugendfeuerwehr Ibbenbüren so gut gespielt
wurden, dass die Rettungssituation für die Feuerwehrmänner
sehr realistisch wirkte. Die Dörenther Kameraden
übernahmen die Versorgung der Verletzten. Hierzu
waren sie unter anderem mit ihrem Dekon-LKW(P) angerückt.
Dieses Spezialfahrzeug beherbergt ein Tragluftzelt,
in dem bis zu 30 Verletzte gleichzeitig medizinisch
betreut werden können. Hierbei wurden die beiden
Löschzüge durch den Feuerwehrarzt Dr. Michael
Micke aus Ibbenbüren sowie Dr. Hans-Ludwig Klein
aus Brochterbeck unterstützt.
Die Übung zeigte erneut die gute Zusammenarbeit
zwischen den Löschzügen Dörenthe und
Brochterbeck. Es war bereits die vierte Übung,
die die beiden Löschzüge gemeinsam durchgeführt
haben.
Die Einsatzleitung war mit dem Verlauf der Übung
sehr zufrieden und bedankte sich bei allen Mitwirkenden,
insbesondere bei Familie Visse, den Betreibern des Campingplatzes,
die im Vorfeld und während der Übung umfangreiche
Unterstützung leisteten.
|
|